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Stufen tarifvertrag der länder

Verlängerungsbestimmungen können nur auf Vereinbarungen mit mehreren Arbeitgebern angewandt werden (diese Bestimmungen verlieren ihre Relevanz in Ländern, in denen Ein-Arbeitgeber-Verhandlungen vorherrschen). Wie oben dargelegt, begünstigt das österreichische Arbeitsrecht die Verhandlungen mit mehreren Arbeitgebern erheblich, so dass Ein-Arbeitgeber-Vereinbarungen sehr selten sind. Dementsprechend werden in Österreich fast alle Tarifverträge auf sektoraler Ebene abgeschlossen. Diese gesetzliche Präferenz für Verhandlungen mit mehreren Arbeitgebern erhöht die praktische Wirksamkeit der Verlängerungsbestimmungen. In der Praxis dienen Erweiterungsaufträge regelmäßig dazu, zwei Arten von Lücken in der Tarifsicherung zu schließen. Zahlen über die Zahl der verlängerten Tarifverträge und die Zahl der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die durch die Verlängerung abgedeckt werden, liegen nicht vor. Unabhängig davon können zwei Bemerkungen zur quantitativen Relevanz von Erstreckungsaufträgen gemacht werden. Wenn es Lücken in der Tarifsicherung gibt, besteht in Österreich eine klare Tendenz, diese Lücken durch Verlängerung zu schließen, anstatt sie unentdeckt zu lassen. Solche Lücken sind jedoch selten. Daher besteht die Notwendigkeit, Erweiterungsaufträge zu erteilen, nur in wenigen Fällen.

Dies ist auf den umfassenden Anwendungsbereich des “funktionalen Äquivalents” zur Erweiterung zurückzuführen: die obligatorische Mitgliedschaft in der Wirtschaftskammer. Wie bereits erwähnt, beschäftigen die von der Kammer organisierten Arbeitgeber etwa 97 % aller Beschäftigten des privaten Sektors. Für die überwiegende Mehrheit dieser Mitglieder schließen die Kammer und ihre Untereinheiten Tarifverträge ab. In diesen Fällen besteht kein Problem unverbundener Arbeitgeber. Dies lässt wenig Raum für die Anwendung von Erweiterungsverfahren. In der Praxis ist die Pflichtmitgliedschaft daher viel wichtiger als eine Verlängerung, wenn es darum geht, Tarifverträge für die Arbeitgeber allgemein verbindlich zu machen. Nach Artikel 4 des Tarifvertragsgesetzes bleiben Tarifverträge bis zum Abschluss eines neuen Tarifvertrags gültig. Arbeitnehmer, die nach Beendigung des Tarifvertrags und vor der Beilegung eines neuen Tarifvertrags eingestellt wurden, fallen nicht unter den ausgelaufenen Tarifvertrag.

Die Forscher werden von einer Universität oder Forschungseinrichtung beschäftigt, und ihr Gehalt wird auf der Grundlage eines Tarifvertrags festgelegt. Das Gehalt der Forscher hängt von der entsprechenden Berufserfahrung ab. Die Tarifverträge für den öffentlichen Dienst bieten hierfür Erfahrungsniveaus. Wenn Sie planen, zu einer anderen Institution zu wechseln, sollten Sie prüfen, ob sich diese Änderung negativ auf Ihr Gehalt auswirken würde. Das Arbeitsgerichtsgesetz (ArbGG) enthält verschiedene alternative Formen der Streitbeilegung. Üblicherweise ist das Schlichtungsverfahren (Güteverhandlung). In diesem Fall einigen sich der Richter und die Konfliktparteien auf eine außergerichtliche Einigung. Wenn keine Einigung erzielt werden kann, geht der Fall vor Gericht zurück. Die Umsetzung der EU-Rechtsvorschriften hat die Rolle der außergerichtlichen Mediation gestärkt. Die Richter können einen Richter ernennen, der nicht in das Gerichtsverfahren für das Schlichtungsverfahren involviert ist (Güterichter); vorbehaltlich der Zustimmung der Konfliktparteien sind auch ein außergerichtlicher Mediator für die Vermittlung des Konflikts. Kann keine Einigung erzielt werden, so ist der Fall vom Arbeitsgericht zu entscheiden. In anderen europäischen Ländern betrachten Arbeitgeberverbände die freiwillige Mitgliedschaft als eines ihrer konstituierenden Grundsätze.

Angesichts der Tarifverlängerungspraxis verschwimmt jedoch die Unterscheidung zwischen freiwilliger und obligatorischer Mitgliedschaft. Dies gilt insbesondere für mehrere Länder (z. B. Belgien und die Niederlande), in denen allen Unternehmen in einem bestimmten Sektor durch die Ausweitung von Siedlungen mit mehreren Arbeitgebern manchmal Mitgliedsbeiträge auferlegt werden. Wie aus einer kürzlich durchgeführten vergleichenden Analyse von 20 OECD-Ländern über drei Jahrzehnte (Nationale Arbeitsbeziehungen in internationalisierten Märkten, F Traxler, S Blaschke und B Kittel, Oxford, Oxford University Press, 2001) ergab, nehmen sowohl die Tariferstattung als auch die Mitgliederdichte freiwilliger Arbeitgeberverbände mit der Anwendung von Erweiterungspraktiken deutlich zu.

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